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Es geschah an einem Sonntag – dem 7.3.1982, als ich meine Eltern um 7 Uhr in der Früh mit Volldampf ins Emder Krankenhaus schickte. Scheinbar hatte ich es schon immer irgendwie eilig, obgleich ich nun wirklich kein Fan des frühen Aufstehens bin… Manchmal zum Leidwesen, manchmal zur Freude der ganzen Familie begann ich nach den ersten Worten und Sätzen auch sofort selbst gedichtete Songs zu singen. Und das bereits in einer solch fremden Sprache, dass sie sogar heute nur Menschen im Alter zwischen 0 und 2 Jahren verstehen würden. Da meine Mutter wusste wie, brachte sie mir über die Zeit bei, dass man die Stimme auch zu anderen Dingen als zum Reden benutzen kann.
Ein paar Jahre später entstand meine erste Band, die ich im zarten Alter von 14 Jahren mit zwei Schulfreunden gründete.
Fortan sollten Proberäume in Kellern von Jugendzentren, in Bunkern, auf Dachböden oder (wie heute der Fall) ein Stockwerk über den Diesel-Tanks einer Straßenreinigungsfirma mein "erstes" Zuhause sein. So betrat ich damals also die erste "eigene" Bühne und hatte damit wohl meinen Lebenstraum gefunden: So wenig wie nur möglich nicht mehr darauf zu stehen.
 Es folgten jede Menge unterschiedliche Bands die in unterschiedlichen Musikrichtungen zu Hause waren. Ob Grunge oder Metal: Mit jedem weiteren Song wurde mir immer deutlicher, dass Musik meine große Leidenschaft ist.
So stieß ich also im Jahre 2001 auf eine Band namens Regicide. Diese Musik war neu, war anders. Sie weckte, wenn auch erst auf den 2. "Blick", mein Interesse. Schnell war die Idee geboren, die damals 5-köpfige Band um ein Mitglied und eine Rolle zu erweitern. Fortan hatte Regicide einen männlichen Gesangspart.
Was in den sieben Jahren danach alles geschah, ist für mich eigentlich kaum in Worte zu fassen. Ein Traum, nein – gleich viele Träume wurden wahr. Über 7 Jahre standen wir nahezu ständig auf der Bühne. Ob nun in einem Club vor 50 Gästen, in einer Halle vor 3.500 Gästen, auf Festivals wie dem Wacken Open Air oder vor ausverkauftem Haus mit einem 16-köpfigen Chor im Rücken: Die Bühne ist meine Heimat geworden und es gibt kaum einen Ort an dem ich mich wohler fühle!
Auch in der Pause von Regicide war ich stets mit anderen Projekten wie "Experience X" oder den "PardyBoiZ" auf den Brettern die die Welt bedeuten unterwegs.
Hier und jetzt starten Regicide erneut durch und ich kann es kaum erwarten, wieder auf diese Bretter zu steigen und mit Euch Musik zu feiern!
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